Kündigung Bausparvertrag

Was passiert wenn man mit seinen Bausparvertrag unzufrieden ist und diesen kündigen möchte? Oder eine der in den Medien oft besprochenen Kündigungen durch die Bausparkasse ins Haus flattert? In beiden Varianten wird der Bausparvertrag beendet, allerdings sind jeweils unterschiedliche Aspekte zu beachten. Denn aufgrund der besonderen Struktur gibt es bei der Bausparvertrag Kündigung einige Sonderregelungen.

Die vorzeitige Kündigung Ihres Bausparvertrages muss immer schriftlich erfolgen. Generieren Sie Ihre ganz persönliche Kündigung jetzt ganz unkompliziert, schnell und einfach. So geht’s: Tragen Sie Ihre Daten in die Eingabefelder ein, laden Sie sich im Anschluss das fertige PDF herunter und drucken Sie sich Ihre Kündigung direkt aus.

Wir nehmen den Schutz aller Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Alle personenbezogenen Informationen werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Denn Ihre Daten werden lediglich zur Erstellung Ihrer individuellen Kündigung verwendet und nicht gespeichert.

Ihre Daten

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Abteilung / Ansprechpartner

Straße und Hausnummer

PLZ

 

und Ort


Ort

heutiges Datum


Kündigung meines Bausparvertrages, Bausparnummer: 

xxx


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte meinen Bausparvertrag hiermit fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen.

Ich bitte Sie, mein Bausparguthaben auf folgendes Konto zu überweisen:

Kontoinhaber: 

Kontoinhaber

IBAN: 

IBAN

BIC: 

BIC

Mit der Kündigung erlischt die von mir erteilte Einzugsermächtigung für mein Konto. Ich erbitte freundlich eine schriftliche Bestätigung der Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes.


Vielen Dank für Ihre Mühen

Mit freundlichen Grüßen


Ihr Name

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Der Generator erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit. Es kann keine Gewähr auf ein auf den Einzelfall optimal zugeschnittenes, konkretes und passendes PDF gegeben werden.

Bausparvertrag kündigen – Phasen berücksichtigen

Mochte man als Bausparer kündigen, ergeben sich unterschiedliche Herangehensweisen, je nachdem in welcher Phase des Bausparens sich der Vertrag zum Zeitpunkt der geplanten Kündigung befindet. Generell teilt sich ein Bausparvertrag in drei Phasen: Das Ansparen, die Zuteilung und die Rückzahlung des Darlehens. Der Bausparvertrag ist im Grunde eine Kombination mehrerer Finanzprodukte und so ergeben sich spezielle Regelungen für die Kündigung in den einzelnen Phasen. Hinzu kommen Aspekte wie der Erhalt staatlicher Förderungen, die beachtet werden müssen. Im Folgenden daher eine Auflistung der Kündigungsregelungen in den unterschiedlichen Bausparphasen.

Bausparvertrag kündigen in der Ansparphase

Während der Ansparphase wird zunächst Guthaben auf dem Bausparkonto angesammelt, das auch verzinst wird. Möchte man den Bausparvertrag vorzeitig kündigen, also bevor die Mindestbausparsumme erreicht ist, ist dies in der Ansparphase ohne größere Probleme möglich. In der Regel genügt ein Kündigungsschreiben und die Einhaltung der Kündigungsfrist. Diese beträgt im Normalfall drei Monate, ein Blick in die Vertragsdetails, um dies zu überprüfen, ist aber immer sinnvoll.

Nach erfolgter Kündigung erhält man das angesammelte Guthaben, sowie die ersparten Zinsgewinne. Die Abschlussgebühr, die bei Vertragsabschluss fällig wurde, wird hingegen nicht zurückerstattet. Ebenso verfällt der Anspruch auf das Bauspardarlehen wenn man den Bausparvertrag vorzeitig auflösen möchte. Der Anspruch auf Prämien, die an die wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden sind, wie die Wohnungsbauprämie, verfällt ebenfalls.

Zuteilungsreife – der Kündigungsjoker

Schneller zuteilungsreif:

Der eigene Bausparvertrag ist noch nicht zuteilungsreif? Wenn man weiß worauf man achten muss, lässt sich die Zuteilungsreife auch schneller erreichen.

Mehr Infos zur Zuteilung

Eine Möglichkeit eine Bausparvertrag Kündigung zu umgehen ist die Zuteilungsreife. Diese Phase des Bausparens bietet die Möglichkeit den Bausparvertrag aufzulösen ohne separate Kündigung. Ist ein Bausparvertrag zuteilungsreif, wird vom Kunden entschieden, wie es mit dem Bausparvertrag weiter gehen soll. Es gibt dann mehrere Möglichkeiten. Eine ist, das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen. Eine andere ist, sich einfach das Guthaben inklusive Zinsen auszahlen zu lassen. Bei einigen Tarifen erhält man für diese Wahl sogar noch weitere Bonuszahlungen hinzu.

Ist der Vertrag zuteilungsreif, erhält man von der Bausparkasse ein entsprechendes Schreiben. Wenn man die Zuteilungsreife nutzen und den Bausparvertrag auszahlen lassen möchte, muss man dazu nur auf dem Formular diese Wahlmöglichkeit ankreuzen und der Bausparvertrag wird aufgelöst.

Bausparvertrag kündigen während der Darlehensphase

Hat man sich nach der Zuteilung für das Bauspardarlehen entschieden, ist die Kündigung ebenfalls sehr einfach. Während der Laufzeit muss man das Darlehen an die Bausparkasse zurückzahlen. Das bedeutet, dass in jedem Fall die noch ausstehenden Schulden beglichen werden müssen. Gleichzeitig bietet auch hier die besondere Form des Bausparvertrags Vorteile, denn Sondertilgungen sind beim Bauspardarlehen jederzeit möglich. Das bedeutet, dass der Bausparvertrag beendet ist, sobald die ganze Schuld beglichen ist.

Wer also seinen Bausparvertrag in der Darlehensphase kündigen will, kann auch einfach eine Umschuldung in die Wege leiten, falls man das benötigte Geld nicht selbst aufbringen kann. Bei der Umschuldung wird bei einer Bank eine entsprechende Immobilienfinanzierung in Höhe der noch ausstehenden Schuld aufgenommen und damit das Bauspardarlehen zurückgezahlt.

Bausparvertrag kündigen – Kosten gering

Frau wirft einen Brief in den BriefkastenGenerell sind die Kosten bei der Bausparvertrag Kündigung in allen Phasen sehr gering. Einer der größten Kostenfaktoren bei Kreditkündigungen, nämlich die Vorfälligkeitsentschädigung, wird beim Bauspardarlehen üblicherweise nicht erhoben. Wenn auch kein Kostenpunkt so doch ein Verlustfaktor sind entgangene Prämien, wie die Wohnungsbauprämie oder Riesterförderungen, die bei vorzeitiger Kündigung verloren gehen können. Da auch hier die Verluste vom Zeitpunkt der Kündigung und der jeweiligen Bausparförderung abhängig sind, sollte man sich im Detail vorab erkundigen, welche Förderungen im individuellen Fall betroffen sind.

Bausparvertrag Kündigung durch die Bausparkasse

Einige Bausparkunden haben es schon erlebt: Ihr Bausparvertrag wurde gekündigt. Bis vor einigen Jahren noch eine absolute Seltenheit, häufen sich in jüngerer Vergangenheit die Meldungen über gekündigte Bausparverträge. Betroffen sind meist ältere Verträge, die noch bespart werden und sehr hohe Guthabenzinsen aufweisen.

Warum Bausparkassen Alt-Verträge kündigen

Als Begründung für die Kündigung der Bausparverträge geben die Bausparkassen die derzeitige Zinslage an. Die Zinsen sowohl für Kredite als auch Sparanlagen sind seit längerem auf einem Dauertief und dies macht sich auch bei den Finanzinstituten bemerkbar. Nicht nur Anleger haben Probleme ihr Kapital gewinnbringend anzulegen, auch die Banken haben es. Bausparkassen sind aber darauf angewiesen, mit Anlagen eine gewisse Rendite zu erwirtschaften, die sie dann in Form von Guthabenzinsen an ihre Kunden auszahlen können.

Den geringen Einnahmen aus Anlagen stehen die enorm hohen Zinsen aus alten Verträgen gegenüber. Mit Zinssätzen von teilweise über 4 % gibt es derzeit kaum eine Sparform, die mit diesen Werten mithalten kann. Daher lassen viele Kunden ihren Bausparvertrag ruhen bzw. besparen ihn weiter anstatt das Darlehen in Anspruch zu nehmen oder sich das Guthaben auszahlen zu lassen. So kommt es für die Bausparkassen zu einem Ungleichgewicht bei den Zinseinnahmen und den Zinsausgaben.

Nicht alle Alt-Verträge betroffen

Anwältin überprüft GesetzestextAuch wenn hohe Zinsen auf das Bausparguthaben für die Bausparkassen unangenehm sind, heißt das noch nicht, dass sie wahllos alte Verträge kündigen können. Ob dies rechtens ist, hängt zum einen vom Bausparvertrag selbst, aber auch von der aktuellen Rechtslage ab. Die Kündigungen in der jüngeren Vergangenheit betreffen jedoch hauptsächlich zwei Arten von Alt-Verträgen, für die die Rechtslage bereits geklärt ist.

Voll besparte Bausparverträge

In einer ersten Kündigungswelle wurden zunächst bereits voll besparte Bausparverträge gekündigt. Das sind Bausparverträge, deren gesamte Bausparsumme angespart wurde – also auch der Teil der Summe, der normalerweise als Darlehen vergeben wird. Kunden nutzen diese Verträge nur noch als Geldanlage. Die Begründung für die Kündigung dieser Bausparverträge dagegen ist einfach: Sinn eines Bausparvertrages ist die Aufnahme eines Darlehens zum Wohnungserwerb. Ist die Summe aber bereits voll angespart, kann auch kein Darlehen mehr aufgenommen werden und der Zweck des Bausparvertrages ist hinfällig.

Zuteilungsreife Verträge

In der zweiten Kündigungswelle wurde Bausparverträgen gekündigt, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif waren. Seit mehr als zehn Jahren hätten die Kunden also die Möglichkeit, das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen, lassen den Vertrag stattdessen aber ruhen und nutzen ihn eher als Geldanlage. Verbraucherschützer sahen diese Kündigungen sehr kritisch. Im Februar 2017 entschied der Bundesgerichtshof dennoch, dass die Kündigungen durch die Bausparkassen rechtens sind. Die Entscheidung der Richter begründet sich im grundsätzlichen Prinzip des Bausparens an, das darauf aufbaut, dass ein Bausparvertrag von der Ansparphase in die Darlehensphase übergeht. Geschieht dies nicht, wäre der Sinn und Zweck das Bausparens nicht erfüllt. Bausparer, deren seit mindestens zehn Jahren zuteilungsreifer Bausparvertrag gekündigt wurde, haben damit keine andere Möglichkeit als die Kündigung hinzunehmen.

Gekündigter Bausparvertrag: Kann man sich wehren?

Ist der eigene Bausparvertrag von der Kündigung betroffen, kommt es auf den Status des Bausparvertrages an. Ist der gekündigte Bausparvertrag voll bespart, hatte die Bausparkasse das Recht, diesen zu kündigen. Anders sieht es bei zuteilungsreifen, aber nicht voll besparten Verträgen aus. Da hier noch das endgültige richterliche Urteil aussteht, könnte man sich noch gegen die Kündigung wehren und Widerspruch einlegen.

Man sollte aber bei einem Kündigungs-Widerspruch unbedingt bedenken, dass es zu Anwalts- und Gerichtskosten kommen kann. Diese müssen selbst getragen werden, wenn man nicht rechtsschutzversichert ist oder diese Versicherung die Kosten nicht tragen möchte. Man sollte sich daher unbedingt vorher erkundigen, ob die Rechtsschutzversicherung diese Kosten deckt. Außerdem sollte man einen Fachanwalt hinzuziehen, der anhand der individuellen Vertragsdaten überprüft, ob überhaupt eine Chance auf erfolgreichen Widerspruch besteht.

Alternative zur Kündigung: Bausparvertrag Tarifwechsel

Eine andere Taktik der Bausparkassen, um hoch verzinste Bausparverträge zu beenden, sind Wechselangebote. Von Beratern und Kundenbetreuern wird angeboten, den alten Vertrag in einen vermeintlich besseren, neuen Bausparvertrag umzuschreiben. Diese Angebote müssen nicht angenommen werden! Es steht dem Kunden frei, auch den alten Vertrag zu behalten. Oft wiegen die neuen Vorteile des Vertrags nicht die guten Zinsen des Alt-Vertrags auf. Man sollte daher das Wechselangebot der Bausparkasse genau und vor allem in Ruhe prüfen.

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